Social-Media-Bildgrößen 2025: Die ultimative Übersicht

Veröffentlicht am 14. Juni 2024

Kurzueberblick

Alle Bildgrößen 2025 für Instagram, Facebook, X, LinkedIn und TikTok: Maße für Posts, Stories, Profile und Cover im Überblick.

Thema: Bildwerkzeuge

Warum die richtigen Bildgrößen so wichtig sind

Die passenden Bildgrößen für jede Plattform sind entscheidend für einen professionellen und ansprechenden Auftritt. Lädst du ein Bild mit falschen Maßen oder falschem Seitenverhältnis hoch, schneidet oder skaliert die Plattform automatisch zu. Das führt zu:

  • Wichtige Inhalte werden abgeschnitten, etwa Gesichter, Texte oder Logos am Rand.
  • Unscharfe oder pixelige Bilder durch zu starke Nachkomprimierung.
  • Unprofessioneller Look, der deiner Marke und deiner Glaubwürdigkeit schadet.

Diese Übersicht enthält die aktuellen empfohlenen Maße für 2025. Nutze vor dem Posten am besten unseren Bild-Skalierer und Zuschneide-Tool, um pixelgenau perfekt zu sein.


Instagram (Stand 2025)

Instagram lebt von Bildern, hier entscheidet jeder Pixel über die Wirkung im Feed.

  • Profilbild: 320 mal 320 px (wird rund angezeigt)
  • Quadratische Posts (1:1): 1080 mal 1080 px
  • Hochformat-Posts (4:5): 1080 mal 1350 px (nimmt am meisten Feed-Platz ein)
  • Querformat-Posts (1,91:1): 1080 mal 566 px
  • Stories und Reels (9:16): 1080 mal 1920 px

Pro-Tipp: Nutze für Feed-Posts immer 1080 px Breite. Größere Bilder werden nur stärker komprimiert, ganz ohne Vorteil. Plane bei Hochformaten wichtige Inhalte mit Abstand zum oberen und unteren Rand, weil Buttons und Beschriftungen Teile des Bildes überlagern.

Für Reels-Titelbilder gilt ebenfalls 1080 mal 1920, doch das Profilraster schneidet sie auf 4 zu 5 zu. Lege Logo und Titel daher mittig an, dann wirken Cover im Feed und in der Vollansicht gleich gut.


Facebook

Facebook ist vielseitig, deshalb gibt es hier besonders viele Bildformate zu beachten.

  • Profilbild: 170 mal 170 px (wird rund angezeigt)
  • Titelbild: 851 mal 315 px (achte auf den unterschiedlichen Zuschnitt auf Handy und Desktop)
  • Feed-Post quadratisch (1:1): 1200 mal 1200 px
  • Feed-Post hoch (4:5): 1200 mal 1500 px
  • Link-Vorschaubild (1,91:1): 1200 mal 628 px, extrem wichtig
  • Stories: 1080 mal 1920 px

Pro-Tipp: Das 1200 mal 628 px große Bild ist das Open-Graph-Bild deiner Website. Genau dieses Bild erscheint, wenn jemand deinen Link teilt. Hinterlege es in den Website-Einstellungen als Social-Sharing-Bild, dann wirken geteilte Links sofort klickstark und seriös.

Beim Titelbild liegt die Sicherheitszone mittig. Auf Smartphones wird oben und unten deutlich mehr beschnitten als am Desktop, also halte Claim und Call-to-Action unbedingt im Zentrum.


X (ehemals Twitter)

X ist eine schnelle Plattform, Bilder müssen hier sofort Aufmerksamkeit erzeugen.

  • Profilbild: 400 mal 400 px (wird rund angezeigt)
  • Header und Cover: 1500 mal 500 px
  • Einzelbild im Feed (16:9): 1600 mal 900 px, wird fast nie beschnitten
  • Zwei Bilder im Feed (1:1): je 800 mal 800 px
  • Link-Karte (Summary Card): 800 mal 418 px oder 1200 mal 628 px (1,91:1)

Pro-Tipp: Das 16-zu-9-Format wird im Feed am schönsten und ohne Beschnitt angezeigt. Auch wenn andere Verhältnisse erlaubt sind, bekommst du mit 1600 mal 900 die stabilste Darstellung auf Handy und Desktop.

Halte Text in Feed-Bildern groß und kurz, denn viele Nutzer scrollen schnell. Ein klarer Blickfang im linken oberen Drittel funktioniert besonders gut, weil dort das Auge zuerst landet.


LinkedIn

LinkedIn ist ein berufliches Netzwerk, deine Bilder sollten das widerspiegeln. Saubere und hochwertige Motive sind Pflicht.

  • Persönliches Profilbild: 400 mal 400 px (bis 8 MB)
  • Persönlicher Hintergrund: 1584 mal 396 px
  • Firmen-Logo: 300 mal 300 px
  • Firmen-Cover und Banner: 1128 mal 191 px
  • Beitragsbilder und Link-Vorschau (1,91:1): 1200 mal 627 px (oder 1200 mal 628 px)
  • Quadratische Beitragsbilder (1:1): 1200 mal 1200 px

Pro-Tipp: Das Firmen-Cover ist perfekte Werbefläche für Mission, Slogan oder aktuelle Kampagne. Nutze es wie ein Messebanner: eine Botschaft, ein Bild, ein klarer Absender.

Achte bei Porträts auf ruhigen Hintergrund und gute Ausleuchtung, denn kleine Profilbilder verzeihen keine unruhigen Details. Exportiere Logos als PNG, damit Kanten auch auf farbigem Hintergrund scharf bleiben.


TikTok

TikTok ist eine Video-First-Plattform, doch Profilbilder prägen den ersten Eindruck im Kommentarbereich und auf der Profilseite.

  • Profilbild: 200 mal 200 px (wird rund angezeigt)
  • Video-Feed: 1080 mal 1920 px im 9-zu-16-Format
  • Video-Cover: 1080 mal 1920 px, wichtiger Text mittig platzieren

Wähle ein kontraststarkes Motiv mit Gesicht oder markantem Logo, das auch in winziger Darstellung erkennbar bleibt. Teste das Bild nach dem Upload in den Kommentaren, dort wirkt es am kleinsten.


Allgemeine Best Practices 2025

  • Foto als JPEG, Grafik mit Logo oder Text als PNG. So bekommst du kleine Dateien ohne matschige Kanten.
  • Dateigröße möglichst unter 1 MB, damit Bilder auch bei schlechtem Netz schnell laden. Nutze dafür unseren Bildkompressor.
  • Immer im sRGB-Farbraum exportieren, sonst wirken Farben auf dem Handy flau oder verschoben.
  • Profil- und Cover-Bilder unbedingt auf dem Handy prüfen, der Zuschnitt ist dort meist anders als am Desktop.
  • Sichere Zone beachten: Lege wichtige Inhalte nie zu nah an den Rand, sonst werden sie beschnitten.
  • Dateinamen und Alternativtexte pflegen: Ein sprechender Name und ein kurzer Alternativtext helfen Barrierefreiheit und Auffindbarkeit.

Mit dieser Übersicht wirkt dein Auftritt auf jeder Plattform sofort professionell, scharf und einheitlich.

So skalierst du ohne Qualitätsverlust

Die richtige Reihenfolge schützt deine Bildqualität. Schneide zuerst exakt auf das Ziel-Seitenverhältnis zu, statt dich auf die Automatik der Plattform zu verlassen. Skaliere danach auf die empfohlenen Pixel aus dieser Übersicht, zum Beispiel 1080 Breite für Instagram oder 1200 Breite für Facebook-Posts.

Schärfe erst nach dem Verkleinern dezent nach, dann exportiere als JPEG mit Qualität 75 bis 85 oder als PNG für Grafiken. Komprimiere zum Schluss kontrolliert mit dem Bildkompressor, statt die Plattform quetschen zu lassen. Der komplette Ablauf mit Zuschneiden im Bild-Skalierer dauert pro Bild keine zwei Minuten.

Prüfe Querformate und Hochformate getrennt, denn sie verhalten sich beim Beschnitt völlig unterschiedlich. Ein Quadrat verzeiht viel, ein 9-zu-16-Story-Format fast nichts.

Deine 10-Minuten-Routine pro Quartal

Plattformmaße wandern, deshalb plane alle drei Monate einen kurzen Check ein:

  1. Prüfe zuerst die Geld-Stellen: Dein Link-Vorschaubild mit 1200 mal 628, dein Profilbild und dein Hauptcover. Diese drei steuern Klicks und ersten Eindruck.
  2. Nimm dir eine Plattform intensiv vor: Rotiere durch Instagram, Facebook, X, LinkedIn und TikTok, sodass jede einmal pro Jahr gründlich drankommt.
  3. Exportiere nur geänderte Maße neu: Mache nicht alles neu. Aktualisiere die zwei oder drei Motive, die sich wirklich verschoben haben, komprimiere sie frisch und veröffentliche sie neu.
  4. Notiere das Prüfdatum: Schreibe das Quartal oben in deine Brand-Ablage, damit die nächste Person weiß, was aktuell ist.

Viel Erfolg beim Posten: Mit sauberen Maßen, kleinen Dateien und einem kurzen Handy-Check schlägst du neun von zehn Profilen schon vor dem ersten Scrollen.

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Häufige Fragen

Welche Größe sollte ich für Instagram-Feed-Posts exportieren?

Exportiere mit 1080 Pixeln Breite: 1080 mal 1080 für Quadrate, 1080 mal 1350 für Hochformate mit maximaler Feed-Fläche und 1080 mal 566 für Querformate. Größere Uploads rechnet Instagram nur stärker herunter, ohne sichtbaren Vorteil. Damit bist du bei Schärfe und Dateigröße auf der sicheren Seite.

Warum sehen meine Cover auf dem Handy falsch aus?

Facebook-Titelbilder und X-Header werden je nach Gerät unterschiedlich beschnitten, besonders zwischen Desktop und Smartphone. Halte Texte und Logos deshalb in der mittleren Sicherheitszone mit großzügigem Abstand zum Rand. Prüfe jeden Header vor dem Veröffentlichen unbedingt einmal auf dem Handy.

Welches Format sollte ich hochladen: JPG oder PNG?

Nimm JPG für Fotos und PNG für textlastige Grafiken und Logos mit harten Kanten. Komprimiere danach auf unter 1 MB, denn Plattformen komprimieren ohnehin erneut. Eine saubere kleine Ausgangsdatei minimiert die Schäden durch doppelte Komprimierung und lädt auch bei schwachem Netz schnell.

Wie oft ändern sich diese Maße?

Plattformen passen Layouts etwa einmal pro Jahr an, diese Übersicht zielt auf 2025 und trägt einen Aktualitätsstempel. Prüfe deine Link-Vorschaubilder mit 1200 mal 628 Pixeln am besten einmal pro Quartal, weil sie deine Klickrate direkt beeinflussen. Notiere das Prüfdatum in deiner Brand-Ablage, damit alle wissen, was aktuell ist.

Wie skaliere ich, ohne die Qualität zu ruinieren?

Schneide zuerst exakt auf das Ziel-Seitenverhältnis zu, exportiere dann mit den empfohlenen Pixeln und komprimiere zum Schluss. Genau diese Reihenfolge erhält Kanten und Details am besten. Unser Bild-Skalierer und unser Bildkompressor erledigen beide Schritte direkt im Browser, ohne dass deine Bilder den Rechner verlassen.

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